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Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom Heiligen Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta

Order of Malta

Nachrichten

MALTESER im Dienst des Virgilbusses

19/04/2017 


Der Virgilbus dient der medizinischen Notversorgung von Obdachlosen, Notreisenden und all jenen, die über keine Krankenversicherung verfügen.  Die MALTESER besetzen diesen jeweils am Sonntag stattfindenden Dienst abwechselnd mit dem Roten Kreuz und dem Arbeiter-Samariterbund in Koordination mit der Caritas Salzburg. Hierbei werden zwei fixe Stationen im Mirabellgarten Salzburg, sowie dem Caritas-Haus „Franziskus“ angefahren. Der Virgilbus schließt dabei eine Lücke in der Gesundheitsversorgung. Im Jahr 2016 konnten damit über 1.000 Personen kostenlos medizinisch behandelt werden.

Warum „Virgil“?

Virgil von Salzburg (* um 700 in Irland; † 27. November 784 in Salzburg) war ein universell bedeutender Gelehrter des Frühmittelalters, heiliger Bischof der Diözese Salzburg und Abt des Klosters Sankt Peter.

Virgil war ein bedeutender Gelehrter, wobei vor allem seine Kenntnisse in der Theologie, Philosophie, Geschichtsschreibung, Astronomie und Mathematik hervorstachen. Wegen seiner geografischen Kenntnisse besaß er den Beinamen Geometer.
Dem Wirken des heiligen Virgil verdankte Salzburg die erste kulturelle Blütezeit seit dem Untergang des Römischen Reiches. Virgil förderte das Kunsthandwerk durch Aufträge. Auf seine Anregung gehen auch das berühmte Verbrüderungsbuch von Sankt Peter und die Lebensbeschreibung des hl. Korbinian zurück. Virgil verfasste verschiedene Schriften, vor allem die Streitschrift Libellus Virgilii und vermutlich die Urfassung der Lebensbeschreibung des hl. Rupert (Vita Ruperti).

In Salzburg ließ Virgil die erste Kathedrale bauen, die er am 24. September 774 (oder 784) dem hl. Rupert von Salzburg weihte, dessen Gebeine er nach Salzburg überführen ließ. Nach fast vierzig Jahren im Bischofsamt starb Virgil am 27. November des Jahres 784 in Salzburg, er wurde im dortigen Dom bestattet.

Er wurde am 18. Juni 1233 heiliggesprochen. 1288 wurde ihm ein Altar im Salzburger Dom errichtet, wo er seither bestattet ist.

Souveräner Malteser Ritterorden

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